Vertragsbedingungen für die Nutzung von Quotivo
Stand: Februar 2026
(1) Die auf der Webseite quotivo.de bereitgestellten Dienste (nachfolgend "Software") werden von IT-Service Matthias Tichý mit Geschäftssitz in Berlin betrieben (nachfolgend "Betreiber").
(2) Die Software richtet sich ausschließlich an gewerbliche Nutzer. Vertragsabschlüsse mit Privatpersonen (Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB) sind ausgeschlossen. Als Verbraucher gilt, wer Geschäfte vorwiegend zu privaten Zwecken tätigt.
(3) Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Betreiber stimmt diesen ausdrücklich und schriftlich zu.
(1) Die Software dient der Erfassung und Verwaltung von Arbeitszeiten, Projekten, Kundendaten, Artikeln, Angeboten und Rechnungsdaten für geschäftliche Zwecke. Zusätzlich ist eine Anbindung an Lexware Office für die Rechnungserstellung möglich. Der Zugang erfolgt webbasiert über das Internet und setzt ein geeignetes Endgerät sowie eine aktive Internetverbindung voraus.
(2) Die Nutzung ist auf den jeweiligen Vertragspartner beschränkt. Eine Weitergabe an Dritte, auch teilweise oder befristet, bedarf der vorherigen Zustimmung des Betreibers. Beschäftigte des Kunden mit entsprechender Lizenz sowie externe Mitarbeiter wie Freelancer, deren Zeiten erfasst werden, gelten nicht als Dritte.
(1) Voraussetzung für die Nutzung ist die Anlage eines Benutzerkontos.
(2) Bei der Kontoerstellung werden Name, E-Mail-Adresse und ein selbst gewähltes Passwort erfasst. Diese Zugangsdaten ermöglichen nach erfolgreicher Anmeldung den Zugriff auf das Benutzerkonto.
(3) Die Kontoerstellung wird sowohl direkt am Bildschirm als auch per E-Mail bestätigt. Mit dieser Bestätigung gilt der Nutzungsvertrag als geschlossen.
(4) Zur Verhinderung von Missbrauch wird ein Bestätigungslink an die hinterlegte E-Mail-Adresse gesendet. Der Kunde muss seine Adresse durch Anklicken dieses Links innerhalb von 5 Tagen verifizieren. Erfolgt keine Bestätigung, werden alle erfassten Daten gelöscht und der Vertrag gilt als beendet.
(1) Jedes neue Konto startet mit einer kostenlosen 14-tägigen Testphase ab dem Zeitpunkt der Registrierung.
(2) In der Testphase stehen sämtliche Funktionen uneingeschränkt und ohne Zahlungsverpflichtung zur Verfügung. Bei Zufriedenheit kann jederzeit auf ein kostenpflichtiges Abonnement gewechselt werden.
(3) Erfolgt innerhalb von 30 Tagen nach Ablauf der Testphase kein Wechsel in ein Bezahlmodell, werden alle Kontodaten vollständig gelöscht.
(4) Der Wechsel zum Bezahlmodell erfolgt über ein Bestellformular im Benutzerkonto. Der Betreiber unterbreitet ein verbindliches Angebot, das der Kunde online annehmen kann.
(5) Nach Abschluss eines kostenpflichtigen Vertrags erhält der Kunde eine Bestätigung per E-Mail.
(1) Die Software erlaubt die getrennte Zeiterfassung für beliebig viele Mitarbeiter. Für jede Person, deren Zeiten erfasst werden, ist eine eigene Nutzungslizenz erforderlich.
(2) Beim Wechsel zum Bezahlmodell wählt der Kunde die benötigte Anzahl an Lizenzen aus.
(3) Zusätzliche Lizenzen können während der Vertragslaufzeit jederzeit hinzugebucht werden. Nicht mehr benötigte Lizenzen lassen sich zum Ende der aktuellen Laufzeit kündigen.
(4) Jedes Benutzerkonto enthält mindestens eine Lizenz. Wird diese gekündigt, endet damit auch das gesamte Vertragsverhältnis.
(1) Die gültigen Preise ergeben sich aus der aktuellen Preisliste auf der Webseite, sofern keine individuellen Vereinbarungen getroffen wurden. Alle Angaben verstehen sich als Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
(2) Die Lizenzgebühren sind jeweils zu Beginn der Vertragslaufzeit fällig. Bei Vertragsverlängerung werden die Gebühren für den neuen Zeitraum entsprechend zu dessen Beginn berechnet.
(3) Rechnungsbeträge sind innerhalb von 10 Tagen nach Rechnungsdatum zu bezahlen, sofern die Rechnung keine abweichende Frist ausweist. Der Betreiber ist berechtigt, Rechnungen elektronisch per E-Mail zu versenden.
(4) Einwände gegen Rechnungen müssen innerhalb von acht Wochen nach Erhalt schriftlich mitgeteilt werden. Nach Ablauf dieser Frist gilt die Rechnung als anerkannt. Der Kunde wird hierauf in jeder Rechnung hingewiesen, kann jedoch weiterhin den Nachweis von Fehlern erbringen.
(5) Bei Überweisungen trägt der Kunde etwaige Bankgebühren, sodass der volle Betrag beim Betreiber eingeht.
(6) Bei vereinbartem Lastschrifteinzug ist der Kunde für ausreichende Kontodeckung verantwortlich. Kosten aus Rücklastschriften, die der Kunde zu vertreten hat, können weiterberechnet werden.
(7) Bei Zahlungsverzug ist der Betreiber berechtigt, den Zugang zum Benutzerkonto vorübergehend zu sperren.
(8) Der Vertrag verlängert sich automatisch um die ursprünglich vereinbarte Laufzeit, wenn keine der Parteien kündigt oder die Konditionen einvernehmlich geändert werden.
(1) Der Betreiber gewährleistet eine durchschnittliche monatliche Verfügbarkeit von 99,5%. Geplante Wartungszeiten gemäß Absatz 2 werden bei der Berechnung nicht berücksichtigt.
(2) Wartungsarbeiten von bis zu 6 Stunden monatlich sind vorbehalten. Diese finden bevorzugt zwischen 22:00 und 06:00 Uhr statt, an Sonn- und Feiertagen auch bis 12:00 Uhr. Wartungsarbeiten werden mindestens 48 Stunden vorher per E-Mail angekündigt.
(3) Die Leistungspflicht des Betreibers erstreckt sich auf die Datenübertragung zwischen seinen Servern und einem geeigneten Internet-Knotenpunkt. Für die Verfügbarkeit externer Netzwerke und die erfolgreiche Übertragung zu Drittservern wird keine Gewähr übernommen.
(4) Störungen oder technische Probleme sind dem Betreiber unverzüglich zu melden, damit eine schnelle Behebung möglich ist. Hierbei besteht eine Mitwirkungspflicht des Kunden.
(1) Für Vermögensschäden haftet der Betreiber nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit besteht Haftung nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), deren Erfüllung den Vertrag erst ermöglicht und auf die der Kunde vertrauen darf. Die Haftung ist dabei auf vorhersehbare, typische Schäden begrenzt. Der maximale Schadensersatz je Einzelfall beträgt das 24-fache der monatlichen Nettogebühr oder 2.500 Euro, je nachdem welcher Betrag höher ist.
(2) Schadensersatzansprüche verjähren nach einem Jahr.
(3) Die gesetzliche Haftung für Personenschäden, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie aus übernommenen Garantien bleibt von diesen Regelungen unberührt.
(1) Der Kunde kann den Vertrag jederzeit zum Ende der laufenden Vertragsperiode kündigen.
(2) Der Betreiber kann mit einer Frist von 4 Wochen zum Laufzeitende kündigen.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt beiden Parteien vorbehalten.
(4) Kündigungen bedürfen der Schriftform (auch E-Mail). Sofern eine Online-Kündigungsfunktion angeboten wird, kann diese alternativ genutzt werden.
(5) Nach Vertragsende ist kein Zugriff auf das Benutzerkonto mehr möglich. Der Kunde ist selbst verantwortlich, benötigte Daten rechtzeitig vor Vertragsende zu sichern.
(6) Vorbehaltlich Absatz 7 werden Kontodaten 30 Tage nach Vertragsende endgültig gelöscht. Diese Frist ermöglicht eine Wiederherstellung bei versehentlicher Kündigung, Widerspruch oder Meinungsänderung. Das Recht auf sofortige Löschung zum Vertragsende bleibt bestehen.
(7) Daten, die aufgrund gesetzlicher Aufbewahrungspflichten (steuerrechtlich, handelsrechtlich oder sonstig) archiviert werden müssen, bleiben bis zum Ablauf dieser Fristen gespeichert.
(8) Hält der Kunde eine Kündigung durch den Betreiber für unberechtigt, muss er innerhalb von drei Wochen nach Zugang widersprechen. Ohne Widerspruch gilt die Kündigung als akzeptiert, und es entstehen keine Schadensersatzansprüche wegen der Datenlöschung nach Absatz 6.
(1) Der Kunde kann im Rahmen der Software personenbezogene Daten Dritter verarbeiten, insbesondere Namen und E-Mail-Adressen von Mitarbeitern sowie Kontaktdaten von Geschäftspartnern. Der Kunde sichert zu, nur Daten zu verarbeiten, für die eine entsprechende Berechtigung besteht. Diese Zusicherung gilt auch für alle Personen, denen der Kunde Zugang zur Software gewährt.
(2) Der Kunde stellt den Betreiber von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die im Zusammenhang mit der Datenverarbeitung durch den Kunden erhoben werden, sofern der Kunde diese zu vertreten hat. Dies schließt angemessene Kosten für Rechtsberatung und Verteidigung ein.
Da sich das Angebot ausschließlich an Unternehmer richtet, besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher.
Der Betreiber darf den Firmennamen und das Logo des Kunden zu Referenzzwecken in angemessener Weise für Werbemaßnahmen nutzen. Dieser Verwendung kann der Kunde jederzeit schriftlich widersprechen.
Der Betreiber kann diese Bedingungen mit Wirkung für die Zukunft anpassen. Änderungen werden dem Kunden mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten mitgeteilt. Erfolgt kein schriftlicher Widerspruch innerhalb eines Monats, gelten die Änderungen als genehmigt. Auf das Widerspruchsrecht und die Kündigungsmöglichkeit wird in der Ankündigung ausdrücklich hingewiesen.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des internationalen Privatrechts.
(2) Für Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen ist Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand Berlin.
(3) Bei Bezugnahme auf Werktage, Feiertage oder Uhrzeiten gelten die gesetzlichen Regelungen für Berlin.
(4) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Gültigkeit der übrigen Regelungen unberührt. Die Parteien verpflichten sich, unwirksame Klauseln durch wirksame zu ersetzen, die dem ursprünglichen wirtschaftlichen Zweck möglichst nahekommen.